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Atemschutzübungsanlage

Am 15. November 2005 wurde die Atemschutzübungsanlage des Ilm-Kreises eingeweiht. Um sie dann in der letzten Juli woche im Jahre 2005 zu erweitern. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Firma MAW und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aufgebaut. Die Länge des Durchganges umfasst eine Länge von 48 Metern, nur Streckenlänge in den Gitterboxen und der Übungstank (womit sie die Mindestlänge von 26 Metern übersteigt).

Jeder Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr, der die G26 Untersuchung erfolgreich bestanden hat, muss zweimal im Jahr unter Pressluftatmer. Und einmal davon, einen Durchgang in einer Atemschutzübungsanlage. Die Feuerwehrkameraden des Ilm-Kreises tun Dieses natürlich in der Atemschutzübungsanlage des Ilm-Kreises, die in Gehren errichtet ist.

Die Atemschutzübungsanlage (auch Atemschutzstrecke (ASÜ) genannt) dient zur Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern und der vorgeschriebenen Atemschutzwiederholungsübung. Im Arbeitsraum sind eine Endlosleiter, ein Laufband und eine Fahrradergometer vorhanden an denen unter Atemschutz die Anstrengung während eines Einsatzes simuliert wird. In den Anlagen können Rauch, Hitze, Lärm, Dunkelheit und Flackerlicht kontrolliert erzeugt werden um verschiedene Szenarien darzustellen. Die Atemschutzgeräteträger müssen sich in einem Käfigsystem zurechtfinden und verschiedene Hindernisse wie zum Beispiel Durchstiege, Röhren, Luken oder Treppen bewältigen. Die Anlagen ist komplett Kameraüberwacht (Wärmebild- und Infrarotkameras). Die Übung wird in einem verdunkelten und teilweise auch vernebeltem Raum durchgeführt. Ziel der Übung ist, die körperliche Leistungsfähigkeit und den Umgang mit dem Atemschutzgerät, zu überprüfen. Es können auch Einsatzübungen in der Atemschutzübungsanlage durchgeführt werden.